Montag, 23. März 2026

Filmtagebuch 005/26: Predator - Killer of Killers - 2025

Animationsfilme sind ja eigentlich nicht so mein Revier – aber wenn der gute GaRed einem so ein Teil um die Ohren haut, wird natürlich reingeschaut. Also rein in Trachtenbergs zweiten Predator-Ausflug und gleichzeitig Nummer sechs im Franchise.

Und was bekommt man? Einen schön blutgetränkten Anthologie-Happen für Erwachsene, bei dem die Action gefühlt im Dauerfeuer durchballert und das Gekröse nur so durch die Gegend fliegt. Kein Kinderkram – hier wird ordentlich gesplattert.

Aber: Die Dauer-Action hat mich irgendwann auch ein bisschen plattgemacht. Wenn’s permanent knallt, nutzt sich selbst das größte Gemetzel irgendwann ab. Inhaltlich ziehen die drei Stories alle in eine ähnliche Kerbe – Verlust, Trauma, Rache – immer wieder dieselbe emotionale Schraube, nur anders verpackt.

Am besten gezündet hat für mich die zweite Episode – schönes japanisches historisches Setting, ordentlich Wucht, das hat richtig reingehauen. Der Zeichenstil? Anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, fast schon sperrig – aber wenn man mal drin ist, entfaltet das Ganze durchaus seinen eigenen künstlerischen Reiz.

Unterm Strich ist das Ding klar auf Fortsetzung gebürstet und funktioniert als stylischer, blutiger Snack zwischendurch ziemlich gut – auch wenn man sich hin und wieder  mal eine kleine Verschnaufpause wünschen würde.

Erwartungshaltung: 6/10
Bewertung: 7/10

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