Montag, 23. März 2026

Filmtagebuch 006/26: A Knight of the Seven Kingdoms 1

Das Ganze spielt irgendwo 90 Jahre vor dem ganzen GoT-Gemetzel und basiert auf diesen Dunk & Egg-Geschichten – klingt erstmal nach großem Fantasy-Futter… ist aber eher ein lauwarmer Eintopf.

Nach dem schon eher zahnlosen House of the Dragon hatte ich ehrlich gesagt eh nicht mehr die ganz großen Erwartungen – und Dunk & Egg zündet bei mir leider auch nicht wirklich. Alles ein bisschen zu brav und an die Leine genommen.

Was aber richtig knallt? Die Opening Credits der ersten Folge. Ohne Witz – selten so viel selbstironisches Augenzwinkern gesehen. Allein dafür lohnt sich ein Blick. Das Ding weiß zumindest kurzzeitig, dass es sich selbst nicht zu ernst nehmen sollte.

Optisch? Klar, sieht alles geschniegelt und teuer aus. Das Turnier liefert auch ein bisschen Wumms – aber insgesamt fehlt mir hier einfach der Biss. Zu wenig echte Gefahr, zu wenig Unberechenbarkeit. Wo ist der Wahnsinn? Wo sind die Figuren, die einem im Gedächtnis bleiben?

Und ganz ehrlich: Mit Dunk selbst bin ich überhaupt nicht warm geworden. So ein leicht tumb wirkender Honk, dem einfach die Kante fehlt. Da trägt auch das hübsche/düstere Setting nicht mehr viel.

Nach sechs Episoden war ich dann auch eher erleichtert als gehyped. Ja, erweitert das Universum – aber ob man das wirklich gebraucht hat? Fraglich.

Ich hätte lieber gesehen, wie es nach Game of Thrones weiter eskaliert. Aber gut – mich fragt ja keiner.

Erwartungshaltung 5/10

Bewertung 6/10


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