Dienstag, 24. März 2026

Filmtagebuch 007/26: Zero - Wettlauf gegen die Zeit - 2024

Dann ging’s bei mir noch auf einen kleinen Abstecher Richtung Senegal – und was man bekommt, ist eine solide Portion B-Movie-Action, der leider die ganz großen Knallmomente fehlen.

Dabei hat der Film eigentlich einiges zu bieten: starke Settings, die immer wieder diese schöne, staubige, urbane Trostlosigkeit einfangen. Da steckt Atmosphäre drin, keine Frage. Aber sobald es an die eigentliche Action geht, wird’s dünn.

Die Buddy-Nummer will einfach nicht so richtig zünden. Die beiden Hauptfiguren wirken, als hätten sie selbst keinen Bock, die Geschichte zu tragen – und genau so fühlt sich das dann auch an. Da fehlt die Chemie, da fehlt die Wucht.

Ein kleines Highlight bleibt immerhin die Voice-Over-Stimme von Willem Dafoe, die dem Ganzen noch so einen leicht dreckigen, abgeklärten Ton verpasst. Und dann taucht plötzlich Gary Dourdan auf – ja genau, der aus CSI – schön, den mal wieder irgendwo rumlaufen zu sehen.

Optisch ist das Ganze für einen B-Movie definitiv eine Ansage – da knallt’s visuell ordentlich. Aber beim Tempo und Timing geht dem Film leider immer wieder die Luft aus. Zu oft tritt er auf der Stelle, wo er eigentlich Vollgas geben müsste.

Unterm Strich: schick anzusehen, aber zu träge, um wirklich zu zünden.

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